Mittel- und Osteuropa ist in vielen Bereichen eine aufstrebende und bedeutende Region. Das schnelle Wirtschaftswachstum der letzten 20 Jahre wirkte sich positiv auch auf den Wandel und die Fortentwicklung im Bildungssystem aus. Die Internationalisierung der Hochschulausbildung, die Annäherung an die Rahmenbedingungen des offenen europäischen Hochschulraumes und die Einbindung in den Bologna-Prozess tragen zur Vergleichbarkeit der Studienabschlüsse und zum Abbau von Mobilitätshemmnissen positiv bei. Untersuchungen zur Folge fördert ein temporäres Auslandsstudium den Lernprozess, den Erwerb von Kompetenzen sowie die persönliche und künftige berufliche Entwicklung. Mehrere Programme der Europäischen Union unterstützen den Weg ins europäische Ausland.
Ausführliche Informationen über die Entwicklung in der Wirtschafsregion und über Vorteile, Möglichkeiten und Wege eines Studiums oder eines Praktikums in den Ländern Mittel- und Osteuropas können Sie bei den alljährlichen Herbstveranstaltungen des MOI gewinnen. Die erste Veranstaltung der Reihe fand am 5. November 2009 statt (Veranstaltungsbericht). Für den Oktober 2010 bereitet das MOI eine weitere Tagung der Veranstaltungsreihe vor.
Die Fachhochschule Ludwigshafen und das MittelOsteuropa-Institut haben zu folgenden Hochschulen in der Region bereits Kontakte aufgebaut (aktuelle Übersicht). Im Rahmen der Austauschprogramme können Sie an diesen Partnerhochschulen ein Auslandssemester verbringen. Nutzen Sie die Studienangebote und machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen in einem mittelosteuropäischen Land.
Alumniportal-Deutschland Das Portal für Menschen aus dem Ausland, die in Deutschland studiert oder bei einer deutschen Förderorganisation eine Aus- oder Weiterbildung absolviert haben.
Europäisches Technologieinstitut (EIT) Das European Institute of Technology (EIT) wurde auf Initiative der EU im Jahr 2006 gegründet. Offiziell hat das Institut seine Arbeit an seinem Standort in Budapest im September dieses Jahres aufgenommen. EIT soll die Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation und Technologien bündeln und fördern. Im Vordergrund stehen der Klimawandel, die Entwicklung und der Einsatz erneuerbarer Energien sowie die Nutzung von Kommunikations- und Informationstechnologien. Die Aufgabe des EIT besteht darin, die drei Bereiche Bildung, Forschung und Innovation stärker zu verknüpfen. Die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft soll intensiviert und die Wettbewerbsfähigkeit der EU in diesen Bereichen dadurch gestärkt werden. Das EIT ist kein Förderinstrument.
Aufgabe des Institutes ist es als Kompetenzzentrum in enger Verflechtung von Theorie und Praxis Forschung, Informationsgewinnung und Informationsweitergabe über den mittel- und osteuropäischen Wirtschaftsraum voranzutreiben
Abbildung und Analyse von mehrstufigen Wertschöpfungssystemen dargestellt anhand eines Unternehmens als Zulieferer von Wärmedämm-Verbundsystem Komponenten